Neue Förderrichtlinien: Green Shooting, Gendermainstreaming, Kurzfilmförderung

24.02.2021

Seit zehn Jahren fördert IDM Südtirol Filmprojekte bei der Produktion und Produktionsvorbereitung und hat nun diese Erfahrungswerte genutzt, um die Anwendungsrichtlinien zur Filmförderung zeitgemäß anzupassen.

Eine zentrale Neuerung ist das von IDM Südtirol in enger Zusammenarbeit mit anderen Förderinstitutionen, Filmschaffenden sowie Dienstleistern vor Ort entwickelte, eigene Zertifikat „Green Shooting“ für nachhaltige Dreharbeiten. Produktionsfirmen, die einen Förderantrag einreichen, können sich anhand eines Kriterienkatalogs freiwillig zur Einhaltung ausgewählter Richtlinien verpflichten und bekommen bei der erfolgreichen Erfüllung das Zertifikat verliehen.

Einen ersten Schritt in Richtung mehr Diversity bei Film- und Serienproduktionen stellt die Verankerung der Richtlinie des „Gendermainstreaming“ als Auswahlkriterium für zu fördernde Filmprojekte dar. Dabei wird ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen unter den beteiligten Filmschaffenden einer Produktion verstanden, insbesondere in leitenden Positionen der Bereiche Produktion, Drehbuch, Regie, Schauspiel, Bildgestaltung, Schnitt, Szenenbild und Musik.

Damit junge Filmschaffende künftig noch stärker gefördert und auf allen Ebenen der Filmherstellung unterstützt werden können, wurde eine neue Förderschiene für Kurzfilme und Kurzform-Serien, in der auch Webserien und künstlerisch anspruchsvolle Filme enthalten sind, als dritte und zentrale Änderung der Richtlinien beschlossen.

Die neuen Anwendungsrichtlinien finden sich als Download HIER.

Bei Fragen zu den neuen Richtlinien stehen die Förderreferentinnen von IDM Film Fund & Commission gern zur Verfügung!