Die Kamera läuft wieder!

07.08.2020

Das Serienprojekt WILD REPUBLIC der Berliner X Filme Creative Pool in Koproduktion mit der Münchner Lailaps Pictures erzählt unter der Regie von Markus Goller und Lennart Ruff die Geschichte einer Gruppe junger Straftäter, die an einem experimentellen Resozialisierungsprogramm teilnehmen. Das Programm erfährt eine dramatische Wendung, als einer der Teilnehmer gewaltsam zu Tode kommt. 25 Drehtage sind ab Anfang August im Pustertal, Passeiertal, Timmelstal, im oberen Vinschgau und imMartelltal eingeplant.

Schon seit Juni unterwegs ist Reinhold Messner mit seinem neusten Projekt NIEMANDSLAND, produziert von der Bozner Dolomites Film. Darin erzählt er die spektakuläre Erstbesteigung der Marmolada-Südwand durch die Engländerin Beatrice Tomasson und die beiden Dolomitenbergführer Michele Bettega und Bortolo Zagonel im Jahr 1900. Auch im August sind noch einige Drehtage für die Dokumentation an der Marmolada und im Messner Mountain Museum vorgesehen.

Ebenso in schwindelerregende Höhen begibt sich die Doku rund um die Südtiroler Eiskletterweltmeisterin Angelika Rainer. In MY UPSIDE DOWN WORLD begibt sich Regisseurin Elena Goatelli mit ihr auf eine Kletter-Reise in ferne Länder abseits der Welt des Wettkampfsports. Im Juli standen die letzten Dreharbeiten am Rosskopf und der Furlhütte bei Sterzing an. Auch bei dieser Doku zeichnet die Bozner Albolina Film verantwortlich.

Die deutsche TV-Reihe IL PASTORE der Goodfriends Filmproduktion aus Berlin und der Satel Film aus Wien wird ab Ende August mit insgesamt 15 Tagen in Südtirols Süden drehen. In dem Krimi nimmt Kommissar Erlacher Ermittlungen zu Menschenschmuggel auf, als die Leichen von mehreren Geflüchteten gefunden werden. Die Spur führt zum Weingut von Matteo Trojer, der wegen seiner dunklen Vergangenheit von der Mafia erpresst und zum Weinfälschen gezwungen. Erlacher vermutet einen Zusammenhang zwischen Menschenschmuggel und gefälschtem Wein.

Der italienische Spielfilm RESILIENT, für den im September in Südtirol gedreht wird, erzählt die unglaubliche Geschichte von Mario Capecchi, der es vom Straßenkind in Südtirol - seine amerikanische Mutter war im KZ inhaftiert -, zum Nobelpreisträger für Medizin schaffte. Regisseur Roberto Faenza, der auch zusammen mit David Gleeson das Drehbuch geschrieben hat, in zahlreichen Südtiroler Locations, darunter in der Franzenfeste, am Salten, in Meran und Eppan.

Auch der romantische Horror-Fantasy-Film NON MI UCCIDERE der Vivo film aus Rom steht bereits in den Startlöchern. Im Zentrum der Geschichte steht das unzertrennliche Liebespaar Mirta und Robin. Als beide an einer Überdosis sterben, erwacht nur Mirta wieder zum Leben und muss feststellen, dass sie dabei ist, zum Menschenfleisch essenden Monster zu mutieren, wenn sie nicht mit aller Kraft dagegen ankämpft. 29 Drehtage werden unter der Regie von Andrea De Sica in Südtirol realisiert. Drehorte sind voraussichtlich Meran, Bozen und am Penegal, für den Cast vorgesehen ist Alice Pagani.